18.09.2026
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Hand hoch, wer mit dieser Zusammenarbeit gerechnet hat. Aston Martin hat einen fiktiven militärischen Concept-Offroader für die Call-of-Duty-Videospielreihe enthüllt. Das Fahrzeug trägt den Namen Dreadnought und stellt ein höchst unerwartetes Projekt für die britische Marke dar.

Natürlich existiert der Dreadnought ausschließlich im Universum des beliebten Shooters. Dennoch wurde ein maßstabsgetreues physisches Modell gebaut und auf dem Fanatics Fest in New York präsentiert.

Laut Aston Martin kombiniert der Dreadnought „die Performance eines Supercars, fortschrittliche Panzerungstechnologie und adaptive intelligente Systeme für Kampfeinsätze in einer einzigen beeindruckenden Form, bei der jedes Element darauf ausgelegt ist, Elite-Taktikmissionen auszuführen.“

Das Concept-Fahrzeug wird – zumindest theoretisch – von einem V12-Motor angetrieben.

Trotz seines militärischen Themas bewahrt der Wagen die charakteristische Luxus-Anmutung von Aston Martin. Das Interieur ist mit Karbonfaser in Fischgrät-Optik und Oxford-Tan-Leder ausgestattet – Materialien, die auf dem Schlachtfeld kaum als essenziell gelten würden, die aber den Charakter der Marke perfekt unterstreichen.

Am leichtesten erkennt man die Aston-Martin-DNA an der Frontpartie, die stark an die V8-Vantage-Modelle der 1970er und 1980er Jahre erinnert. Die Karosserie ist in einer matten, zurückhaltenden Variante des ikonischen British Racing Green lackiert, das Heckdeckel trägt einen ausgeprägten Entenflügel-Spoiler.

Insgesamt erinnert das Fahrzeug stark an den ikonischen Militär-Rover Warthog aus der Halo-Serie – nur mit Dach und Aston-Martin-Logos. Der Name Dreadnought bezieht sich auf das legendäre britische Schlachtschiff HMS Dreadnought.

Der Zusammenhang zwischen einem solchen Fahrzeug und dem traditionellen Image von Aston Martin als Hersteller eleganter und luxuriöser Sportwagen ist nicht sofort ersichtlich. Der Chief Creative Officer der Marke, Marek Reichman, sieht das jedoch anders.

Er sagt, beim Entwurf des Dreadnought habe er sich vorgestellt, wie der Offroader „durch die Straßen von New York cruist“ und „durch monsunüberflutete Straßen in Mumbai pflügt“. Außerdem erklärte er: „Der Dreadnought ist unverkennbar ein Aston Martin, nur bis zum absoluten Maximum gesteigert.“

Ähnliche Kooperationen gab es bereits früher. 2012, auf dem Höhepunkt der Popularität von Call of Duty, arbeiteten die Spieleentwickler mit Jeep zusammen und brachten eine spezielle Wrangler-Version heraus.

Diese Partnerschaft wirkte sehr natürlich. Genauso leicht könnte man sich vorstellen, dass Activision mit Ineos zusammenarbeitet und einen Grenadier in Call of Duty platziert.

Vor diesem Hintergrund wirkt der Aston Martin Dreadnought wie ein ziemlich überraschendes Projekt. Es könnte sich einfach um einen auffälligen Marketing-Gag handeln – oder aber um einen dezenten Hinweis darauf, dass künftige Versionen des DBX-Crossovers noch aggressiver und offroadtauglicher werden könnten.

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